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Junge Union Kreis Düren stellt sich die Frage: In welchem Europa wollen wir leben?

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Erfolgreiche Europa-Veranstaltung der JU mit der Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen


Am Donnerstag führte die Junge Union des Kreises Düren eine Diskussion zur Zukunft Europas mit der Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen unter der Schirmherrschaft des Merzenicher Bürgermeisters Georg Gelhausen durch. Der Einladung gefolgt waren neben zahlreichen Veranstaltungsteilnehmern außerdem die Landtagsabgeordneten des Kreises Düren, Dr. Patricia Peill und Dr. Ralf Nolten, sowie mehrere Mitglieder des Landesvorstandes der Jungen Union NRW. Die JU-Kreisvorsitzende Dr. Julia Dinn zeigte sich angesichts der hohen Teilnehmerzahl erfreut: „Es stimmt uns hoffnungsvoll, dass heute so viele Menschen die Zukunft Europas gemeinsam mit uns diskutieren und beraten wollen.“ Fünf mögliche Zukunftsszenarien für die EU wurden von Sabine Verheyen MdEP vorgestellt und ihre unterschiedlichen Realisierungen gemeinsam diskutiert. Die dem Weißbuch zur Zukunft Europas der Europäischen Kommission entnommenen Möglichkeiten „Weiter wie bisher“, „Schwerpunkt Binnenmarkt“, „Wer mehr will, tut mehr“, „Weniger, aber effizienter“ sowie „Viel mehr gemeinsames Handeln“ wurden umfassend vorgestellt und abgewogen. Die anwesenden Gäste stimmten schließlich mehrheitlich für eine ausgewogene Mischung der möglichen Perspektiven. Im Anschluss stellten die zwei JU-Vorstandsmitglieder Julia Gruben und Niklas Zang das Europa-Papier der Jungen Union „Das europäische Haus zukunftsfest machen“ mit den Schwerpunkten Bildung, die Rolle der Euregios und der Reform der Institutionen vor. „Wenn es uns, der jungen Generation, zu bequem und zu mühsam wird, unsere Stimme für die Europäische Union zu erheben, überlassen wir dieses große Projekt anderen. Dann werden Euro-Skeptiker wie Nigel Farage und Marine Le Pen unser Zukunftsprojekt Stück für Stück auseinandernehmen.“ mahnte Dr. Julia Dinn kritisch an. Groß in den großen Fragen und klein in den kleinen Fragen zu sein muss wieder die Leitlinie europäischer Politik werden, um konkrete Ergebnisse zu erzielen, Vertrauen zurückzugewinnen und Populismus nachhaltig zu bekämpfen. Nach 2,5 Stunden endete die Veranstaltung mit dem Fazit, dass die Zukunft Europas insbesondere dann erfolgreich gelingen kann, wenn die junge Generation der Europäer dafür kämpft und sich einbringen kann.

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